Zuerst den passenden norwegischen Ankunftshafen wählen
Welche Color-Line-Strecke ist sinnvoll?
Wenn Sie aus Deutschland oder Mitteleuropa anreisen und eine lange Autobahnfahrt durch Dänemark und
Schweden vermeiden möchten, kann Kiel–Oslo besonders praktisch sein. Die Fähre fährt am Nachmittag
ab, Sie schlafen in einer privaten Kabine und erreichen am nächsten Morgen das Zentrum von Oslo. Den
höheren Tarif und die obligatorische Kabine sollten Sie gegen Kraftstoff, Maut, Brückengebühren,
Hotelkosten und Fahrerermüdung der Landroute abwägen.
Für Reisen ab Dänemark bietet Hirtshals zwei norwegische Ankunftsoptionen. Kristiansand eignet sich
ideal für Südnorwegen, das Setesdal und Strecken westwärts entlang der Südküste. Larvik kann für
Telemark, die Region Oslo und Fahrten nach Norden oder Osten günstiger sein. Vergleichen Sie die
gesamte Fahrzeit nach dem Ausschiffen und nicht nur die kürzeste Fährüberfahrt.
Sandefjord–Strömstad lässt sich am besten als kurze regionale Brücke zwischen Schweden und Norwegen
verstehen. Die Verbindung kann für Reisende nützlich sein, die bereits an der schwedischen Westküste
unterwegs sind; Color Hybrid macht die Ein- und Ausfahrt in den Hafen zudem zu einem markanten
emissionsärmeren Erlebnis. Für Reisende mit Startpunkt Deutschland ist sie jedoch kein Ersatz für
Kiel–Oslo.
Unabhängig von der Strecke sollten Sie die gesamte Hin- und Rückreise betrachten. Eine Verbindung,
die für die Hinfahrt perfekt ist, kann für die Rückfahrt weniger geeignet sein, wenn sich Ihre
Reiseroute inzwischen durch Norwegen verlagert hat. Der FerryEU-Vergleich soll helfen, die Fähre als
Teil der gesamten Autoreise zu bewerten.