Strecken & Reiseplanung
So wählen Sie die beste Brittany-Ferries-Überfahrt
Beginnen Sie bei Reisen nach Frankreich mit Ihrem endgültigen Fahrziel. Caen eignet sich gut für die
Normandie, Paris und die Loire; St Malo kann für die nördliche Bretagne Stunden sparen; Roscoff ist
günstig für die westliche Bretagne und die Atlantikküste; Le Havre kann Fahrstrecken in Richtung
Ostfrankreich verkürzen. Cherbourg ist flexibel für die Normandie und das westliche Autobahnnetz.
Der „beste“ Hafen ist oft derjenige, von dem aus Ihr Auto nach dem Ausschiffen direkt auf der
richtigen Straße weiterfährt.
Bei Spanien ist der Vergleich noch strategischer. Plymouth–Santander ist im Brittany-Ferries-Netz
die kürzeste Seeroute nach Spanien, doch Plymouth kann eine längere Anfahrt innerhalb
Großbritanniens erfordern. Portsmouth ist für London, die Midlands und große Teile Südenglands
leichter erreichbar, dafür dauert die Seereise länger. Eine Kabine gehört zur Transportrechnung,
weil viele Stunden Autofahrt dadurch zu Schlaf- oder Ruhezeit werden.
Reisende aus Irland haben einen anderen Vorteil: Die Routen ab Rosslare und Cork umgehen
Großbritannien vollständig. Die längere direkte Seereise kann weniger Straßenkilometer, keine
zusätzliche Überfahrt über die Irische See und einen ruhigeren Reiseverlauf für Familien, Haustiere
oder schwer beladene Reisefahrzeuge bedeuten.
Vergleichen Sie schließlich auch das Schiff. Ein neues Hybrid- oder E-Flexer-Schiff kann andere
Kabinentypen, Lounges und Haustierregelungen bieten als eine ältere Kanalfähre, während Voyager als
Schnellfähre ein ganz anderes Erlebnis an Bord bietet. Wenn eine bestimmte Kabine, ein Zwinger, ein
barrierearmer Platz oder eine Premium-Lounge wichtig ist, prüfen Sie vor der Zahlung das tatsächlich
für die Abfahrt eingesetzte Schiff.